XForms:
GUI toolkit für X11
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Hinweise zur XForms Bibliothek
Der Begriff XForms steht als Abkürzung für Forms Library, A Graphical User Interface Toolkit for X
XForms ist eine für heutige Begriffe sehr schlanke Grafikbibliothek. Entwickelt bereits vor ein paar Jahren von T.C.Zhao und Mark Overmars,
bietet sie immer noch eine gute Grundlage für die Anwendungsentwicklung unter X11.
Xforms verfügt außerdem über eine hervorragende Dokumentation sowie über eine ganze Reihe von beiliegenden kleinen Beispielprogrammen,
die es besonders einem Anfänger sehr erleichtern, schnell zu eigenen Applikationen zu kommen.
Xforms ist hochportabel.
Kennzeichnend für die Portabilität und somit auch die Brauchbarkeit für Systeme, die nicht KDE oder Gnome verwenden,
ist folgendes Zitat aus der Dokumentation:
The library uses only the services provided by the Xlib and should run on all workstations that have X installed on them.
Es wird bei der Weiterentwicklung außerdem sehr viel Wert auf Abwärtskompatibilität gelegt.
Vermutlich sind es besonders diese Eigenschaften, weswegen die library in der universitären Forschung nach wie vor eingesetzt wird.
Xforms ist leider in einigen aktuellen Distributionen nicht mehr enthalten.
Auf der XForms Homepage finden Sie nähere Informationen
sowie einige Screenshots von Applikationen aus Forschung und Industrieautomatisierung.
Xforms ist einfach zu installieren:
- Download von der XForms Downloadpage.
Wählen Sie die Datei xforms-1.0.91pre14.tar.gz oder xforms-1.0.92.tar.gz oder höher.
Tipp: Laden Sie die Dokumentation "xforms.pdf" ebenfalls herunter.
Tipp: Xforms benötigt zusätzlich die Xpm-Bibliothek. Sie ist Bestandteil jeder gängigen Distribution.
- Auspacken des Archivs in ein eigenes Verzeichnis und wechseln dorthin.
- ./configure
- make
Als root geht es weiter mit
Nach dieser Prozedur befinden sich sowohl die Laufzeitumgebung als auch die Entwicklerfiles auf der Platte, und zwar unterhalb von /usr/local/.
/usr/local/bin enthält außerdem den GUI-designer "fdesign".
Zum Linken von Xforms-Applikationen ist ggf. die Option -lXpm anzugeben.
© 2000 ... 2010 Gerald Emig / Werner Heisch
Ausgabestand dieser Seite :
2010-02-06 02:06:45
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