Da die Empfindlichkeit der Windfahne mir nicht ausreichend schien, habe ich sie kurzerhand umgebaut! Bei leichtem Wind hatte sich die Windfahne nur sehr langsam oder garnicht in die Windrichtung gedreht.Hier musste Abhilfe geschaffen werden ! Im Keller hatte ich noch einige Alu-Röhrchen (6 mm Durchmesser) liegen,diese waren genau richtig für den Umbau.Auf der Oberseite der Windfahne ist eine kleine Kappe,diese wird vorsichtig abgehoben und die darunterliegende Schraube entfernt.Nun kann die Windfahne abgenommen werden. Die Windfahne wurde am hinteren Teil,dort wo sie am dünnsten ist abgesägt. Und an beiden Teile ca. 1cm oben und unter längs eingesägt. Nun wird das Alu-Röhrchen draufgeschoben und von oben her mit einem 1mm Durchmesser Bohrer durchgebohrt.Für den sicheren Halt wurde durch das Loch 2 Stücke Silberdraht eingefädelt und eines links und eins rechts verdrillt. Danach habe ich die Verbindung mit Heißkleber eingestrichen. Am anderen Teilstück ist ebenso zu verfahren.Beim bohren ist darauf zu achten,daß die beiden Teile wieder senkrecht zu einander stehen Nun muß die Windfahne wieder ausbalanciert werden! Dazu kann man die Spitze der Windfahne abnehmen.Dort befindet sich ein Stück Rund-Eisen, das entfernt wird, und durch ein Stück Blei ausgetauscht wird.
Das Windrädchen war auch sehr unempfindlich. Bei meinem Windrädchen war die 3 Streben die das Lager heben verzogen ! Mit einem Feuerzeug wurde auf einer Seite alle 3 Streben erwärmt und dann nach außen gezogen,und siehe da das Windrädchen war wieder leichtgängig! Ich habe mal den Windmesser zerlegt ,der Rotor ist in 2 kleinen Kugellagern gelagert !!
Also ,nun habe ich noch den Windsensor zerlegt,weil keiner wusste wie die Umdrehungsgeschwindigkeit des Windrädchen abgenommen wird. Eigendlich ist es ganz einfach,weder Reedkontakt ,noch Hallsensor oder sonstige exotischen Bauteile. Eine ganz einfache Spule wird als Tachogenerator verwendet!!!!Auf den folgenden Bilder könnt Ihr die Sache beäugen.
Spule "angezogen"
Spule "nackt"
Nummern auf der Platine:WZ-203 E170968 LB26883B
WZ-203 = Doppelseitige Platine
E170968 = ZertifizierungCode (ISO9002)
LB26883B = Baugruppen -/ Model- Bezeichnung der Herstellers
Der schwarze Klecks rechts, ist eine direkt auf die Platine geklebter Verstärker. Und links der Prozessor.
Der Dauermagnet hat einen "Süd-Pol" und einen "Nord-Pol"
Ich muss erst ein bischen ausholen,
damit die Batterien des Temperatur/Hydrometer lang halten, haben sich die Erbauer der Station was einfallen lassen.
Eines der TelefonkabelAnschlüsse(PIN3 =grün,auf der Windmessplatine) ,ist bezeichnet mit "Regulator CE = Chip Enable"
das bedeutet das die Windmessplatine vom Temp/Hyd-Modul
eingeschaltet wird,damit sie nicht ständig Strom verbraucht.
Lötet man das Kabel an der Windmessplatine ab und legt den PIN3 (Regulator CE) auf PIN4 (Masse=GND=Ground),
dann sendet die WindmessPlatine ALLE 2 SEKUNDEN die Daten zum Temp/Hyd -Modul !!!
Und nun die Überraschung.Die Wetterstation empfängt diese Daten
auch noch ständig und zeigt diese auch noch an!!!!
Der schwarze Klecks auf der Windmessplatine ist nur ein Verstärker,der IC (HC132) hat wahrscheinlich nur was mit der Windrichtung zu tun.
Der Ausgang vom Verstärker geht direkt zum große Prozessor.
Wenn man also sich den Windmesser auf ein Schalenkreuzanemometer umbauen will, müsste das SKA genauso viele Impulse senden wie das originale Windrädchen.
Das SKA muß eine Segmentscheibe mit mehreren Segment haben,das es bei gleicher Windgeschwindigkeit die dementsprechende Impulszahl liefert.
Nun sollte man wissen ,oder ausrechnen wieviele Umdrehungen das Windrädchen bei einer bestimmten
Geschwindigkeit macht.
Das SchalenKreuzAnemometer ist dann ganz einfach zu berechnen,da man ja den Umfang ausrechnen kann und somit den zurückgelegten Weg.
Wichtig ! Vor dem Ausprobieren erst den Sender auf die Station synchronisieren.
Die "+" Taste ca. 2 Sek. drücken ,bis es piepst.
Alle Angabe ohne Gewähr! Auf eingenes Risiko !
Der Versuchsaufbau wurde nur mit der Funkverbindung getestet!
Hier nun ein passendes Adapterkabel (nach einer Idee von Helge auf www.wetterfreaks.de)
um sich die Lötarbeit am offenen Windmesser zu ersparen
Nach ausgiebigen Tests musste ich leider feststellen,das der Temp/Hyg-Sensor nach ca.
5~6 Minuten von selbst die Abfrageintervalle wieder auf einen höheren Wert setzt!!
Trotz angestecktem Adapter.
Schade ! Es wäre echt toll gewesen wenn die Sendeintervalle auf 2Sek. fest geblieben wären!
Platine der BasisStation
*** Neues Schalenkreuzanemometer ***