*** Letzte Änderung: 16. März 1996
Diese FAQ ist immer noch eine Baustelle. Viele 'Infos' sind nur
stichwortartig formuliert.
Beiträge, die nicht von mir stammen werden mit Namen und Email-
Adresse des Autors zitiert, es sei denn, der/die Autor/in möchte nicht
genannt werden. Meine Anmerkungen dazu sind mit [] eingeklammert.
Wer aufgrund seines Newsfeed Probleme mit der Größe dieses
Postings bekommt, bitte Bescheid sagen. Irgendwann muß
das Teil ohnehin gesplittet werden.
Zwei Punkte dabei sind wichtig: "Diskussionsforum" und "Sex". Die meisten
Leser von dts möchten offene, unter Umständen auch kontroverse Diskussionen.
Was sie nicht möchten sind irrationale Tiraden und nicht-Sex-bezogene
Postings.
Diese FAQ soll Antworten geben auf häufig gestellte Fragen, die leider immer
wieder zu langen, ermüdenden Diskussionen führen. Außerdem können Leser, die
sich nicht trauen, sich offen zu äußern vielleicht das ein oder andere bereits
hier finden --- mindestens, wie man anonym postet...
Die Suche nach FTP-Servern und WWW-Seiten bleibt jedem selbst überlassen, denn
einmal veröffentlicht brechen diese Systeme meist nach kurzer Zeit durch den
Ansturm -- oder die moralischen Bedenken der Betreiber -- zusammen.
Möglichkeit 1: Zum Admin gehen, und sagen was man will. Erklären, zeigen, sich
den Kritikern stellen. Finde ich die beste Lösung.
Möglichkeit 2: Anderen Provider suchen. Die kommerziellen haben meistens
alles. Naja.
Möglichkeit 3, besonders bei Zugang via Uni beliebt: Anderen NNTP-Server
suchen. Ganz schlecht. Erhöht den Traffic und belastet die armen Systeme, die
tatsächlich öffentlich zugänglich sind.
Anonyme Poster sind nicht feige, viele von ihnen sind in weltweiten Gruppen
gern gelesene und kompetente Teilnehmer. Sie sehen einfach keine
Notwendigkeit, sich wegen ihrer Ansichten oder Neigungen irgendwelchen
Anfeindungen auszusetzen.
Wenn Dir die Ansicht eines anonymen Posters nicht gefällt kannst Du Dich mit
ihm genauso in Verbindung setzen wie mit jedem anderen Netzteilnehmer.
Anfang 1995 wurde der Betreiber des Servers anon.penet.fi per
Durchsuchungsbefehl zur Herausgabe einer Anon-Adresse gezwungen. Die
Scientology-Sekte hatte gegen einen Poster Anzeige erstattet, weil dieser
angeblich vertrauliche Informationen veröffentlicht hatte.
und im WWW
unter http://www.cs.berkeley.edu/~raph/remailer-list.html
abgerufen werden.
Andre Bacard hat eine FAQ unter dem Titel "Frequently Asked Questions About
Anonymous Remailers" erstellt, die regelmäßig in den Newsgroups
alt.personals.bondage, alt.sex.bondage und alt.sex.femdom gepostet wird.
Sie ist außerdem auf Andres Homepage unter http://www.well.com/user/abacard
zu finden.
Historische Ereignisse
Der Emma-Skandal
Inzwischen habe ich das Material, aber zur Zusammenfassung komme ich
derzeit nicht.
Danksagung an die Autoren
Mein Dank geht an alle, die mich mit Kommentaren, Anregungen und Kritik
beliefert haben. Speziell möchte ich mich bei folgenden Autoren für ihre
ausführlichen Beiträge bedanken:
Klexi, Mike, Goonie, Noses, und Weregoose.
Wann ist eine Ungleichbehandlung eine Diskriminierung?
Von: klexi@ncc1701d.m.isar.de (Klexi)
Als Faustregel sollte gelten: Eine Ungleichbehandlung ist
eine Diskriminierung, wenn sie:
- nur aufgrund eines Merkmales der Person (z.B. Geschlecht)
erfolgt
- keine akzeptablen Gründe vorliegen, diese Ungleichbehandlung
weiter zu rechtfertigen
- die Ungleichbehandlung Nachteile für die so behandelte
Person bedeutet.
Um das mal kurz zu illustrieren: Männer wie Frauen werden täglich
von vielen Leuten ungleich behandelt, ohne daß es sich gleich um
eine Diskriminierung handelt. Wenn im Restaurant der Keller zu
weiblichen Gästen freundlicher ist als zu männlichen, ist das
sicherlich eine Ungleichbehandlung aufgrund des Geschlechts, aber
noch keine Diskriminierung, da für den männlichen Gast kein
wirklicher Nachteil entsteht.
Dasselbe gilt, wenn z.B. Motorradhändler meinen, Frauen seien
leichter über's Ohr zu hauen als Männer und es dementsprechend auch
bei Frauen öfter probieren. Dies ist keine Ungleichbehandlung nur
aufgrund des Geschlechts, da der Händler es bei einem offensichtlich
ahnungslosen Mann ebenso probiert, wohingegen er eine offensichtlich
kompetente Frau sicherlich nicht bescheißen würde.
Wenden wir uns jetzt den in d.t.s schon aufgekommenen Fragen zu:
- Sind Frauenparkplätze im Parkhaus männerfeindlich?
Hier liegt auf den ersten Blick eine Ungleichbehandlung
aufgrund des Geschlechts vor. Auf den zweiten Blick findet
man aber sicherlich einen akzeptablen Grund dafür:
Vergewaltigungen in Parkhäusern kommen nun mal hin und
wieder vor, und meistens sind die Opfer Frauen. Diese
Frauen sollen durch besonders gut beleuchtete/nah am
Ausgang liegende Parkplätze geschützt werden.
Außerdem liegt keine wirkliche Benachteiligung des
anderen Geschlechts vor.
Ob die Angst vieler Frauen vor einer Vergewaltigung
im Parkhaus nun gerechtfertigt ist oder nicht, sei
dahingestellt, sie ist zumindestens nicht ganz irreal.
- Sind fehlende Wickeltische in Männertoiletten männerfeindlich?
Hier kommt als Antwort nur ein ganz klares Ja in Frage.
Daß in Männertoiletten keine Wickeltische vorhanden
sind ist ein Relikt aus alten Zeiten, als die Rollenverteilung
noch klar definiert war und es läßt sich kein einziger
vernünftiger Grund dafür finden, warum ein Vater sein
Kind in einem kaufhaus nicht wickeln können/dürfen sollte.
Außerdem entsteht dem Mann ein echter Nachteil dadurch,
weil er im gegensatz zu einer Mutter eines Kleinkindes
selbiges im Kaufhaus nicht wickeln kann und so ein
Einkaufsbummel durch eine vollgesch*** Windel ein jähes
Ende finden wird.
Frauenförderung im Beruf
Von: klexi@ncc1701d.m.isar.de (Klexi)
Viele Leute stoßen sich auch an Formulierungen in
Stellenausschreibungen, wo Frauen ausdrücklich aufgefordert werden,
sich zu bewerben. Hierzu sei gesagt, daß dies keine Diskriminierung
darstellt, weil das ja nicht heißt, daß diese Frauen auch
automatisch genommen werden. Mit solchen Formulierungen will man
lediglich in Berufszweigen mit sehr geringem Frauenanteil Frauen dazu
ermutigen, eine Chance zu ergreifen. Über die Vergabe des Jobs
entscheidet weiterhin die Qualifikation.
Natürlich gibt es auch Programme, die Frauen im Beruf gezielt
fördern. Auch hierbei handelt es sich nicht um Diskriminierung,
sondern um die Kompensierung einer vorher erlittenen Diskriminierung.
Diese Programme fördern nämlich meist Frauen, die aufgrund einer
Babypause bzw. der Erziehung eines oder mehrerer Kinder länger aus
ihrem Beruf 'raus sind. Die Forderung, ob nicht auch Männer, die
sich für die Kindererziehung entschieden haben, diese Förderung
bekommen sollten, ist berechtigt und sollte unbedingt durchgesetzt
werden, da andernfalls diese Förderprogramme tatsächlich
diskriminierend sind.
Bitte Beiträge zu den Themen:
Masse, Mengen und Häufigkeiten, Durchschnittliche Längen,
Durchmesser, Gewichte, etc. der menschlichen Sexualorgane, Wie häufig
ist Durchschnitt, Geschmack, Geruch
SPIELE und SPIELARTEN
Bitte Beiträge zu den Themen:
Das erste Mal, Oralverkehr, Analverkehr, Was ist so toll dran? Wie
fange ich's an? Schwanger durch Analverkehr? Selbstbefriedigung
Mir fehlen noch Beiträge zu den Themen:
Aphrodisiaka und Stimulantien, Cockringe, Fesseln, Vibratoren und
Dildos.
Clitclips
Von: noses@oink.rhein.de (Noses)
Wieder einmal haben wir weder Kosten noch Mühen gescheut und uns zu
Forschungszwecken nach Amsterdam begeben. Nach dem unvermeidlichen
Abstecher zu Body-Manipulations :) stöberten wir wieder voll wissen-
schaftlicher Neugier und ungezügeltem Forscherdrang durch die dort
angesiedelten Spielzeugläden. Plötzlich wurde unser Interesse von einem
Gegenstand geweckt, den man auf den ersten Blick in einem etwas
abgehobenen Hair-Styling-Shop erwarten würde: Eine etwas dickere
Haarnadel mit rundgebogenen Enden und Perlenschnüren an diesen Enden.
Erst der Name bringt ein wenig Licht in die Sache: Das Gerät wird als
"Clit-Clip" bezeichnet. Auch wenn es sich jetzt so anhört, handelt es
sich ganz eindeutig NICHT um einen dem BDSM-Sortiment angehörenden
Artikel (Anm. Marsi: Ausgenommen die ersten Montageversuche -
AUA!), da uns aber (ja, auch uns wurden vom Forschungsministerium die
Gelder gekürzt, beachten Sie bitte die Kontonummer am Ende des
Artikels) kein Spezialist aus diesem Fachbereich bei der Untersuchung
dieses abenteuerlichen Geräts zur Verfügung stand, können wir seine
dortige Verwendbarkeit nicht ausschließen.
Nach Angabe der Hersteller dient das Gerät als eine Art Piercing-
Ersatz ohne Löcher. Uns wurde leider nicht ganz klar, welche Art
von Piercing durch dieses Gerät emuliert werden soll; wir vermuten
eine Äquivalenz zu dem vor kurzer Zeit erfundenen
"Triangle"-Piercing ([1]).
Versuchsanordnung
Die (weibliche) Versuchsperson liegt auf dem Rücken. Der
Versuchsleiter sorgt nun unter Zuhilfenahme von Öl für ein
einigermaßen gleitfähiges Versuchsfeld. Nun wird mit der einen Hand
die Clitoris der Versuchsperson vorsichtig (!) vom Körper weggezogen
und der Clip in Richtung der Unterlage von oben her auf die die
Clitoris umgebende Haut aufgeschoben. Der Clit-Clip drückt dann die
CLitoris vom Körper weg und sorgt für einen zusätzlichen Zug.
Entgegen den Herstellerangaben haben wir uns dafür entschieden, die
Labia minora (so vorhanden) auch vom CLit-Clip einschließen zu
lassen, da der Versuchsaufbau dadurch einiges an Stabilität gewinnt.
Versuchsablauf
Schon während des Versuchsaufbaus zeigte der Clit-Clip seine
versprochene Wirkung: Die Versuchsperson begann, sich unkontrolliert
zu bewegen und merkwürdige Laute auszustoßen, was die Anbringung des
Objektes erschwerte. Nachdem sich das Objekt in seinem Zielgebiet
befand konnten die folgenden Beobachtungen gemacht werden:
- Berührungen der Labiae Majorae und äußerst leichte Reizungen der
Labiae Minorae erzeugten wohlige Laute und starke Zuckungen.
- leichtes spielen mit dem ebenfalls an der Versuchsperson angebrachten
"Queen Kristina"-Ring ergab ähnliche Resultate, die allerdins noch
wesentlich stärker ausfielen
Insgesamt ergab sich eine erhöhte Sensitivität für manuelle und/oder
orale Stimulation. (Anm. Versuchsleiter: Aufgrund der mechanischen
Eigenarten des Versuchsobjektes verbietet sich im Allgemeinen
jedweder penetrative Versuch - mit anderen Worten: die Frau ist zu.
Aber siehe auch "Versuchsabbau").
Im Verlauf des Versuchs stellte sich auch heraus, daß die am
"unteren" Ende des Versuchsobjektes befestigten Perlenschnüre
keinesfalls nur dekorativen Zwecken dienen (wozu sie in ihrer
künstlerischen Einfach- heit nie in der Lage wären); sollte die
Anwenderin aufstehen, werden ihre Schwingungen sicherlich noch zum
Tragekomfort beitragen.
Versuchsabbau
Entfernt werden kann der Clit-Clip auf (mindestens) zwei Arten; er
kann entweder wieder nach "vorne" von der Clitoris abgezogen werden
oder nach "oben" - in Umkehrung der Anbringung - weggeschoben werden.
Die erste Methode kommt bei Trägerinnen von Intimschmuck
offensichtlich nicht in Frage.
Auch für die zweite Methode gibt es mehrere Ausführungsmodi. Wir
haben uns entschlossen, die am wenigsten langweilig erscheinende zu
testen: Man versucht, trotz des in situ befindlichen Clit-Clips, zu
penetrativem Geschlechtsverkehr überzugehen. ACHTUNG: Ist der
Versuchsleiter Frenum- ringträger und die Anwenderin des Clit-Clips
nicht M-interessiert, so sollte er VOR diesem Experiment
UNBEDINGT zur Zange greifen, da ein Einklemmen einer Labia zwischen
zwei Metallteilen nicht von jeder Frau als angenehm angesehen
wird.
Diskussion
Sicherlich handelt es sich bei der Ankündigung des Clit-Clips als
"Piercing-Ersatz ohne Löcher" um eine Übertreibung. Dennoch handelt
es sich bei diesem Gerät um eine lohnenswerte Anschaffung (zumal sein
Preis mit HFl 29,90 sicherlich nicht als zu hoch eingestuft werden
kann).
Unermüdlich unterwegs im Dienste der Wissenschaft
Marsi & Noses
X-Copyright: (c) 1993, 1995 by author. All rights reserved.
Literaturangaben:
[1] PFIQ #37, S. 21 f.: "Two new Piercings", Gauntlet,
San Francisco, USA, 1992
Manchmal ist es einfach zu trocken :-)
Ganz wichtig!
Meist sollen Gleitmittel im Zusammenhang mit Kondomen verwendet
werden. Kondome bestehen aus Latex und werden durch fetthaltige
Substanzen angegriffen, porös gemacht und damit zerstört.
Nicht jedes Gleitmittel ist für den Gebrauch mit Kondomen
geeignet!
Es muß auf der Packung ausdrücklich angegeben sein, wenn es
latexfreundlich ist. Andere Produkte nicht verwenden.
Auch "Hausmittel" wie Vaseline, Butter, Öle oder ähnliches sind aus
dem gleichen Grund eine sehr schlechte Idee.
Ralf Bitschenauer schlägt folgenden Test auf Kondomverträglichkeit
vor:
Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Du ein bestimmtes Mittel mit
Kondomen verwenden kannst, dann mach einen einfachen Test:
Eine halben Teelöffel Deines Gleitmittels in ein Glass warmes/heisses
Wasser geben und kräftig umrühren. Wenn es sich spurlos
auflöst, dann kannst du es in Kombination mit Kondomen verwenden.
Wenn sich 2 Phasen bilden (zB "Fettaugen"), oder eine trübe Emulsion
dann nicht.
Vorsicht auch bei allen Stoffen, die Bakterien und Pilzen als
Nährboden dienen können. Die Vagina ist sehr empfindlich, was soetwas
angeht. Sahne oder gar zuckerhaltige Stoffe gehören da nicht hin.
Crisco
Eigentlich ein Back- und Bratfett US-amerikanischen Ursprungs. Dort
recht preiswert und wohl deshalb in der Schwulenszene verbreitet.
NICHT gummifreundlich oder kondomvertraeglich.
Flutschi
Noses: Riecht bestialisch, ziemlich ueberteuert. Fuehlt sich an wie
Kunststoff - mir ist dabei immer unwohl.
KY
Wird immer wieder empfohlen, ist aber leider etwas teuer.
Noses: Eher etwas schmierig, aber 1) steril und 2) hypoallergen.
London Gleitgel
Latexverträglich, duft-neutral, geschmacklos, wird auch in der Wärme
nicht viel flüssiger und ist mir bisher nicht heißgelaufen (vom
Körper aufgenommen, so daß Nachschmierung erforderlich gewesen
wäre).
Eine Beimengung in manchen Gleitmitteln.
Noses: Positiv daran ist die spermizide Wirkung und HIV geht
auch daran zugrunde. Negativ ist, daß viele Leute dagegen allergisch
sind, besonders bei rektaler Applikation (und das Brennen hält sich
STUNDENLANG, habe ich mir sagen lassen) und daß es in zu grosser
Konzentration betäubend wirkt.
Softglide Masculin
Dorsch: Fettfreies und wasserlösliches Gleitgel bekommt man
ueber Aidshilfen (die unterstuetzt man damit auch).
Vaseline
Ist nur zu gebrauchen, wenn kein Latex (Kondom, dental dam, Pessar) im
Spiel ist, also zum Beispiel für ungeschützten Analverkehr.
Wet
Noses: (relativ preisgünstig in Amsterdamer Läden, verbreitet
sich auch in Deustschland) gibt es in diversen Sorten "Standard" mit
obnoxious-9 (Nonoxylol-9 dem Spermizid und Virenkiller), "light" ohne
N-9, einer Version (mit Vaseline) zur Masturbation, "Anal" (wofür
wohl) (etwas dickflüssiger) und noch eine Variante im Luxus-Spender.
Mein bevorzugtes Mittel, da zu allem verwendbar, und geruchlos.
Gelamin-Sol
Für tierische Sessions:
- Zusammensetzung und Anwendungsgebiete:
-
1 ml enthält: Polyacrylamid-polyacrylsäurekopolimer, Natriumsalz:
32,5 mg Glycerol 85%: 92.3 mg
Armschutz und Gleitmittel für die Geburtswege und Instrumente
- Anwendung und Dosierung:
-
Mit lauwarmen Wasser verdünnen. Arme, Hände, Instrumente: 100 ml je
1 Liter. Für Tiere: Wässrige Lösung zur äusserlichen Anwendung.
- Bezugsquelle:
-
Hersteller: Pitman-Moore GmbH, Postfach, 30927 Burgwedel.
Bestellung: EQUINE Reproduktion GmbH, Öhlshof, 29614 Soltau-Brock
Best.-Nr. 05/011, 18,- DM fuer 500 ml
[Falls es noch nicht deutlich wurde: Gelamin-Sol wird normalerweise
für Tiere benutzt. Verschiedene Leute haben mich darauf hingewiesen,
daß die Inhaltstoffe möglicherweise gesundheitsschädlich sein können.
Ich konnte das noch nicht beim Hersteller verfizieren. Benutzung also
wie üblich auf eigene Gefahr. --kmb]
Für Selbermacher
...hat Ralf Bitschenauer folgendes Rezept:
Besser ist, Du gehst in die Apotheke und kaufst Glycerin (das ist der
Trivialname, eigentlich müsstest Du Glycerin Hydrat dazu sagen; 500ml
für ca. 20 DM). Das ist IMO eh der Hauptbestandteil der
Sex-Shop-Mittel und es stinkt nicht =8-). Das ist mit Wasser mischbar
und somit an jede gewünschte Konsistenz anpassbar und "ungiftig".
Du wirst es ca 85%ig bekommen, da hat es eine Viskosität vergleichbar
mit einem Salatöl. (Natürlich müßte man es auch 100%ig kaufen
können).
Verwendbar ist auch Mandelöl. Andere Öle werden schnell ranzig,
müssten also wieder ausgewaschen werden.
In alphabetischer Reihenfolge:
Es fehlen noch:
Beschneidung, Homosexualität und noch eine ganze Menge mehr Themen.
Ein sehr kontroverses Thema, das viele Emotionen weckt.
Folgende Antworten stammen von Mike (an347248@anon.penet.fi) und
Goonie (an264690@anon.penet.fi), die sich als Pädophile bezeichnen
und häufig in d.t.s schreiben. Sie antworten auf sechs Fragen eines
anderen d.t.s.-Lesers. Ihre Meinungen werden hier als Gegengewicht zu
dem von vielen Medien verbreiteten Bild veröffentlicht, und müssen
nicht mit meinen (kmb) übereinstimmen.
1. Ich bin einer von denen die glauben das man Kinder schützen muss.
Mike:
Ich auch. Aber vor Gewalt, und auch vor AIDS, aber nicht vor Sex.
Goonie:
.. vor was oder wem , sicher müssen sie geschützt werden vor einigen
(vielen) Dingen, bei anderen widerum ist dieser "Schutz" nur Ausdruck
von Eifersucht oder ähnlichen Gefühlen.
2. Ab 14 sollten Menschen Sex haben können mit wem sie wollen
Mike:
Ich auch. Bloss nicht erst mit 14.
Goonie:
Sollte man halt auch wieder differenziert sehen - bei konsensuellen
Kontakten um welche es die ganze Zeit geht, ist ein Schutzalter
eigentlich in dem Sinne nicht notwendig (meine persönliche Meinung),
mit 6 oder 8 Jahren ist das Interesse an Sex von seiten des Kindes
wohl kaum vorhanden, mit 12 z.B. schon eher und in diesem Alter ist
ein Kind wohl selber in der Lage zu unterscheiden ob es "missbraucht"
wird und dies zur Anzeige bringt oder ob es selber aktiv daraufhin
gearbeitet hat Sex zu haben und somit kein Grund einer Strafverfolgung
besteht. Gewalt sollte generell unter Strafe stehen, siehe Mike, und
nicht ab oder bis zu einem bestimmten Alter.
3. Auf was für ein Alter steht ihr eigentlich?
Mike:
Eher 12 als 9.
Goonie:
Da sich bei dieser Frage schlecht von einer Einzelperson auf die
Mehrheit schliessen lässt, zitiere ich ich hierzu erstmal ein paar
Zeilen aus Dr. Edward Brongersma's "Loving Boys": (bezieht sich
hauptsächlich auf Jungen)
===================Zitat Anfang===
Die meisten Jungenliebenden ordnen sich irgendwo in eine der folgenden
Altersgruppen ein:
a) kleine Kinder bis zu etwas zehn Jahren
b) Jungen in der Vorpubertät, von 11 bis 13 oder 14 Jahren
c) Jungen in der Pubertät und Adoleszenz, 13 bis 16 Jahre.
Aufgrund gerichtlicher Statistiken bevorzugen Männer, die Mädchen
lieben, mehr das Alter von sechs bis elf Jahren. Männer die Jungen
lieben, jedoch mehr die Altersstufe von 12 bis 15 Jahren (Pieterse
1982, II 10-12). Aber für gewöhnlich geben gerichtliche Statistiken
kein Bild der wirklichen Verhältnisse.
Soweit wir wissen, sind die Liebhaber der ersten Kategorie
zahlenmässig klein. In der Untersuchung von Pieterse machten sie 16,6
Prozent der Befragten aus, Bernard fand, daß nur 4 Prozent seiner
pädophilen Probanden ausschliesslich vorpubertäre Jungen bevorzugten
(1779, 89). Baurmann (1983, 678) analysierte sämtliche Kriminalfälle
des Bundeslandes Niedersachsen der Bundesrepublik Deutschland zwischen
1969 und 1972 - insgesamt 8.058. Von ihnen interessierten sich 108 für
Junge unterhalb von sechs Jahren (im Vergleich dazu: 406 für
Mädchen), 426 für Jungen von sechs bis neun Jahren (im Vergleich
dazu: 3.017 für Mädchen). Die restlichen 1.584 Fälle interessierten
sich für Mädchen von 14 bis 20 Jahren. Um diese Zahlen richtig
auszuwerten, sollte man sich vor Augen halten, daß Eltern, je jünger
die Kinder sind, um so rascher dazu neigen, mit einer Anzeige wegen
unzüchtiger Handlungen die Polizei einzuschalten; dieser Umstand
relativiert den statistischen Wert, weil dadurch die Zahl der Partner
in den unteren Altersklassen erhöht wird. Auf jeden Fall bilden
diejenigen, die sehr junge Jungen lieben, innerhalb der sozial ohnehin
kleinen Minderheit der Jungenliebenden nochmals eine sehr kleine
Minderheit. Ausserdem sind sie für gewöhnlich nicht speziell von
jungenhaften Eigenschaften angezogen. Oft genug zieht es sie sowohl zu
Jungen als auch zu Mädchen, denn ihre Zuneigung richtet sich auf das
Kleinkind, unabhängig von dessen Geschlecht (Hoffmann, zitiert nach
Rush 1980, 240-241). Solche Männer diskutieren ihre Gefühle niemals
offen, mit dem Ergebnis, daß über sie so gut wie nichts bekannt
geworden ist.
===================Zitat Ende===
Soweit wissenschaftliche Fakten und Erkenntnisse dazu. Ich persönlich
bevorzuge für eine feste Beziehung Jungen im Alter zwischen 11/12 bis
15/16 Jahre. Mit jüngeren und älteren habe ich zwar keine Probleme
im Umgang und würde mich ihnen auch nicht verschliessen, genauso
wenig wie ich Probleme im Umgang mit erwachsenen Menschen habe (was
Pädophilen ja oft unterstellt wird), aber bei diesen würde ich
weniger auf eine feste Bindung hinarbeiten.
4. Was heisst eigentlich Sex mit einem Kind
Mike:
Alles mögliche, was so von Gerichten bestraft wird. Das geht mit
Doktorspielen und Streicheln los.
Goonie:
Gute Frage - Gegenfrage: Was heisst eigentlich Sex mit einem
Erwachsenen ?
Sex mit einem Kind heisst ganz einfach alles was Spass macht, und
dabei vordergründig bzw. einzig das was dem Kind Spass macht. Viele
Erwachsene in solchen Beziehungen halten sich mit Sex dermassen
zurück das es meist erst auf Initiative des Jüngeren dazu kommt,
welche bei Jungen mit Einsetzen der Pübertät bedeutend häufiger
als bei Mädchen vorkommt.
Wie Mike sagt, es geht los mit streicheln, küssen usw., bis hin zur
manuellen oder oralen Stimulation bis zum Orgasmus, ohne das man
dabei das selbe als "Gegenleistung" erwartet - das Kind auf diese
Weise glücklich zu machen ist mir z.B. mehr wert als der eigene
Orgasmus.
5. Was macht ihr denn mit dreijährigen, nur streicheln und knuddeln?
Mike:
3-jährige sind für Pädos kaum sexuell interessant. Das Interesse
beginnt normalerweise bei 8-9. Darunter vielleicht mal kuscheln oder
Doktorspiele, mehr wollen Pädos mit dieser Altersgruppe meistens
gar nicht. Darüber dann Masturbation, seltener orale Befriedigung des
Jungen. Alles andere (oral durch das Kind, Anal) ist noch seltener und
bei noch Älteren (etwa ab Pubertät) üblich.
Über die Häufigkeit von Koitus bei Mädchenliebhabern kenne ich mich
weniger aus.
Ausser den Pädos gibt es auch Pseudo-Pädophile (oder regressive
Pädophile nach Groth), die eigentlich auf Erwachsene stehen, aber Sex
mit Kindern haben. Wegen Kontaktproblemen, Mangel an Gelegenheit,
Sadismus u.a.m. Denen ist Oralsex mit 3jährigen eher zuzutrauen,
aber sowas kommt wohl auch da kaum vor. Die seltenen Fälle werden
dann allerdings durch die Medien hochgespielt (wie z.B. auch
Sexualmorde, denen z.B. 1980 sieben Kinder (=0,00005%) zum Opfer fielen).
Goonie:
Dreijährige dürften wohl eher den Extremfällen zuzuordnen sein.
Wenn ich von mir ausgehe, ist es schon sehr schön und durchaus
ausreichend, meine Gefühle gegenüber dem Jungen durch streicheln
oder knuddeln Ausdruck zu verleihen.
Wenn er mehr möchte, wird er es mich wissen oder spüren lassen,
vorher wäre für mich alles andere im weitesten Sinne tabu. Ich
würde einer langen Beziehung, evtl. auch ganz ohne Sex, den Vorzug
gegenüber einer solchen geben die nur der sexuellen Befriedigung
dient.
Mit dreijärigen Sex ist für mich unvorstellbar und ich würde auch
nicht behaupten das diese Interesse daran hätten (von den Spielchen
die Kleinkinder am eigenen Körper vornehmen abgesehen, aber das ist
nichts was mich irgendwie anmachen würde oder gar als Aufforderung
zum Sex verstanden werden würde)
6. Wie könnt ihr eigentlich feststellen, ob das Kind wirklich Sex haben will
Mike:
Indem wir fragen. Es kommt sicherlich auf die Art und Weise der Frage
sehr stark an. Wenn man ein Kind dazu bringen will, ja zu sagen, dann
fragt man sicherlich auch anders als wenn man wirklich wissen will, ob
das Kind selbst will. Wenn man fragt "Hast Du Lust?" bekommt man
sicher eher ein ehrliches Nein zu hören als wenn man sagt "Komm, wir
machen mal." Ausserdem gibt es immer genügend Körpersignale -
lächeln oder nicht, mitkuscheln oder wegdrehen usw. usf., das diese
Frage normalerweise völlig eindeutig macht. Wenn der Erwachsene will,
kriegt er es raus.
Und ich denke, wenn ein späterer Ermittlungsbeamter es herauskriegen
will, ob der Kontakt wirklich freiwillig war, kriegt er es - durch
entsprechend vorsichtiges Befragen des Kindes - auch raus.
Bei Jungenliebhabern gibt es dabei noch einen speziellen Aspekt - wenn
es dem Jungen keinen Spass macht, dann macht das Ganze sowieso keinen
Spass - rein sexuell. Diese Lust am Vergnügen des anderen gibt es
zwar bei Heteros auch, aber wohl nicht so stark. Gewaltanwendung und
Nötigung gegen Jungen ist daher relativ selten. Pädophile
Beziehungen laufen sehr oft auf gleichberechtigte, "kumpelhafte" Art
ab, und da hat das Kind normalerweise keinerlei Hemmungen, nein zu
sagen.
Z.B. die Reaktion eines Jungen (10?) aus meiner Ferienlagergruppe, auf
den ich ziemlich sauer war und den ich ausschimpfte: "Gibs auf, Mike,
Du kannst gar nicht richtig böse sein." Wonach ich tatsächlich
aufgab. Oder ein anderer (13): "Wenn ich sage, komm Fussball spielen,
machst Du mit. Wenn ich sage, komm Tischtennis spielen, machst Du auch
mit. Sag doch mal was Du willst." (Disclaimer: In beiden Fällen gab
es keinerlei Sex.) Glaubt Ihr, in einem solchen Kontext würde sich
ein Kind mit der Frage "Hast Du Lust?" unter Druck gesetzt fühlen?
Ich kann mir das für meine Beziehungen zu Kindern gar nicht
vorstellen.
Noch etwas: Ich halte es durchaus für legitim, daß das Kind aus
Neugier, um dem Erwachsenen eine Freude zu machen, dem Wunsch nach
Zärtlichkeit oder anderen nichtsexuellen Gründen Sex
mitmacht. Meistens ist es wohl ein Gemisch verschiedener Gründe. Für
entscheidend halte ich, daß es die freie Willensentscheidung des
Kindes ist. Das Kind darf keine Angst davor haben, nein zu sagen, es
muss auch wissen, daß es jederzeit Stop sagen kann.
Goonie:
Wie stellst Du fest, das Mann / Frau zu Dir nur nett sein will oder
Sex will ?
Meines Erachtens ist das ganz einfach eine Frage der Kommunikation, ob
nun verbal oder durch Körpersprache, sprich eindeutige Handlungen
welcher jeder nicht auf beiden Augen erblindete verstehen und
entsprechend deuten kann.
Mitunter kommt es nie zu irgendwelchen sexuellen Handlungen, obwohl
das Kind sehr stark daran interessiert ist, weil es sich nicht traut
das zu sagen - das hängt auch stark davon ab wie offen das Kind
aufgrund seiner bisherigen Erziehung mit dem Thema Sex umgeht, ob es
selbigen als etwas natürliches betrachtet oder als etwas über das
man nur hinter vorgehaltener Hand spricht.
Volkstümlich gesagt: man merkt bei einem Kind normalerweise genauso
wenn es "rallig" ist wie bei einem Erwachsenen.
Perverse? Das sind Verrückte, die in die Klapse gehören?
Die allermeisten sogenannten "Perverse" sind Menschen wie Du und ich,
denen man durch nichts ansieht, daß sie etwas exzentrische Neigungen
haben.
Was ist "pervers"?
Pervers heißt eigentlich "verdreht", im Sinne von "nicht normal". Als
pervers werden Verhaltensweisen, hauptsächlich sexueller Art, bezeichnet,
die andere Menschen nicht verstehen oder akzeptieren können.
Vor noch nicht allzu langer Zeit galten Oral- und Analverkehr als pervers
(in einigen Teilen der USA sind sie heute noch verboten), und Schwule
wurden unter Androhung der Todesstrafe verfolgt. Die Zeiten ändern sich,
und damit auch die Einstufung von Perversion.
Warum sind Menschen "pervers"?
Meistens, weil sie eine innere Veranlagung spüren. Der entsprechende Trieb
ist vielfach genauso stark wie der "normaler" Menschen nach dem anderen
Geschlecht.
Auch wenn ab und zu Gerüchte über "Schwulengene" usw. durch die Presse
geistern ist bisher keine definitive Ursache für irgendeine Veranlagung
bekannt, weder genetisch, noch biologisch, noch psychologisch.
Kann man "Perversion" heilen?
Dazu meint Weregoose:
Heute sollte eigentlich niemand mehr sich dazu berufen fühlen, sexuelle
Neigungen zu heilen, die von der Norm abweichen, solange unter diesen
weder der Betroffene noch dessen Umgebung leiden. Nach Richard von
Krafft-Ebings Maßstäben wären 95 Prozent der Westeuropäer pervers und
müßten geheilt werden, dies zeigt schon, wie absurd jede Einstufung sein
muß, die dem Begriff "normal" eine andere als nur mengenmäßige Bedeutung
zumißt.
Ich bin pervers, was soll ich tun?
Kommt drauf an. Fühlst Du Dich schlecht dabei? Schadest Du jemandem?
Übertrittst Du irgendwelche Gesetze? Nötigst Du Deine Partner gegen ihren
Willen? Nein? Dann solltest Du Dir keine Sorgen machen, viel Spaß.
Wenn doch solltest Du Dich vielleicht an eine Selbsthilfegruppe oder
ähnliche Organisation wenden, s.u. ADRESSEN / Beratung.
Aber auch wenn Du mit Dir und Deinen Neigungen klar kommst kann ein
offenes Forum Gleichgesinnter nicht schaden, mindestens um sich zu
versichern, daß man ansonsten noch "ganz sauber tickt."
Noses hat mir freundlicherweise ein paar Fragen beantwortet,
zunächst aber ein grundätzliches Statement:
Nicht doch, wirklich nicht. Hier sollte ein Verweis auf die 9-teilige
FAQ von RAB [news:rec.arts.bodyart --kmb] reinkommen. Und wer nicht
genug Vorstellungskraft hat, um zu wissen, was das soll, bei dem ist
es verschenkt.
Die FAQ ist wirklich ausfuehrlich. Wer sich also intensiv fuer
Piercings interessiert sollte sich dort umsehen. Bezugsquellen
fuer FAQs stehen unter ANDERE (NETZ-)QUELLEN.
Hier nun Noses Antworten:
Worin liegt der Reiz von Piercings?
Ästhetischerweise: Es sieht einfach gut aus.
Funktional: Stell Dir einfach vor, wie sich so etwas stählern-hartes in
einer Frau anfuehlt. Sie merkt plötzlich, daß sie da Stellen hat, von
denen sie vorher gar nicht wusste, daß es sie gibt. Und Piercings wie die
Queen Kristina wirken alleine durch die mechanische Reizung.
Die Namen der verschiedenen Piercings?
RAB-FAQ. Besser kann man das nicht mehr und sie wird konstant auf dem
neuesten Stand gehalten.
Ansprechpartner, gute Piercer, Infos, andere (Netz-) Quellen?
Ich, ich (8-))) alle meine Kunden sind zufrieden). Andere Quellen
kenne ich auch nicht. [Nicht im Netz zu erreichen ist Matthias Grimme
in Hamburg, von dem ich bis jetzt nur Gutes gehört habe --kmb]
Quellen fuer Schmuck und Werkzeuge?
Wildcat Collection in England, Body Manipulations in Amsterdam (muss man
hinfahren), Baldo in Trier. Fuer einfache Dinge auch Gauntlet (aber bei
denen hat die Qualität sehr nachgelassen).
Qualitätskriterien fuer Piercer, Piercings und Schmuck?
Sterilität. Benehmen. Piercings sollten nicht tiefer sein, als es
unbedingt sein muss. Und möglichst gerade. Schmuck muss gut poliert
sein, darf keine scharfen Kanten haben (siehe Gauntlet.
Mögliche Probleme und Gegenmassnahmen?
Entzündungen durch schlechte Behandlung während der Heilung.
Regelmaessiges Baden in Salzwasser/Kamillosan, bei Notfällen
Antibiotika vom Arzt (z.B. Fucidine Salbe)
Normaler Verlauf eines Piercings, Anfangsbehandlung, Dauer der Heilung?
FAQ, da stehen immer die neuesten Erkenntnisse drin.
Betäuben oder nicht? Wie weh tut das Stechen?
Definitiv keine dumme Frage. Ich bin mittlerweile dagegen, denn die
Betäubung tut meistens mehr weh als das Stechen. Ich habe mir
neulich nur zum Test (8-) ) eine relativ dicke Nadel durch die Eichel
gebohrt - hat wie Tier geblutet (war in der Badewanne 8-) ), war aber
fast schmerzlos. Von der Betäubung meiner Nippel bin ich fast
umgekippt.
Kann man das ausprobieren, wann und wie verheilt sowas?
Jain, man kann die Effekte in den meisten Fällen bei Frauen simulieren,
aber wie sich das hinterher wirklich anfuehlt, kann man nur mit einem
Piercing ausprobieren. Je nach Ort verheilen die Löcher auch noch nach
Tagen spurlos.
Sicherheitshinweise für Selbermacher?
Hm... Steril arbeiten, Gummihandschuhe nehmen. Auch wenn Betaisodona die
Szene ein wenig behindert.
In Zusammenarbeit mit der deutschsprachigen BDSM-Mailingliste:
Was ist SM eigentlich?
SM dreht sich um erotische Erfahrungen und das Ausleben erregender
Phantasien, die im weitesten Sinne mit Macht, Kontrolle und/oder Schmerz zur
Steigerung sexueller Lust zu tun haben. Das ist ungefähr die einzige
Gemeinsamkeit aller Spiele, die unter SM fallen. Je nach persönlicher
Neigung rangieren die Phantasien von Dominanz- und Gehorsamsspielen über
Fesselungen bis zu starken Schmerzen zur Luststeigerung.
Meist gibt es bei diesen Spielen jemanden, der die Kontrolle hat und
jemanden, der kontrolliert wird. Die Rollenbezeichnungen variieren:
Top/Bottom, S/M, Herr/Sklave, Dom/Sub, {Daddie/Mom}/{Son/Daughter}
bezeichnen alle ungefähr dasselbe, drücken aber im Detail für Insider
Unterschiede in der Art des Spiels oder der Beziehung aus. Daneben
gibt es auch Menschen, die mal die eine, mal die andere Rolle
annehmen; man bezeichnet sie als Switch.
Die "Szenesprache" kennt noch eine Reihe weiterer Vokabeln, die hier
kurz (aber wirklich nur kurz!) angesprochen werden sollen.
- Bondage meint hauptsächlich Fesselung, steht im Englischen manchmal
aber auch für alle SM-Aktivitäten.
- Flag kommt von Flagelation und bedeutet Auspeitschung, also
Spiele mit Schwerpunkt auf Schlägen nicht im Sinne von Bestrafung,
sondern z.B. aus Lust am Schmerz.
- BD heisst Bondage & Discipline. Darunter fallen Fesselungen und
einschnürende Kleidung sowie nachfolgende "Übungen".
- DS steht für Dominance & Submission, auf deutsch Dominanz und
Unterwerfung, also Rollenverteilung mit Top, der Befehle erteilt und
Bottom, der gehorcht. Häufig mit Strafszenen, weil der Bottom
natürlich nur selten den Topansprüchen genügt ;-)
- BDSM fasst BD, DS und SM in einem Wort zusammen.
- Domina ist eine meist kommerzielle Top/Herrin. Sie ist in der
Regel keine Prostituierte im eigentlichen Sinne. Viele Dominas sind
aber angeblich "umgeschulte". Auch einige normale Prostituierte
machen "härtere" Spielchen. Es gibt einen deutlichen Unterschied
zwischen kommerziellem und nicht-kommerziellem SM-Spiel. In jedem
Fall sollte man auf die Kompetenz und Sicherheit achten.
- Safeword ist eine Sicherheitsmaßnahme um eine Szene abzubrechen. Siehe
unten.
- Spanking bedeutet eigentlich nur Schläge mit der flachen Hand auf den
(nackten) Po, häufig aber auch körperliche Züchtigung im erotischen
Kontext allgemein, also auch die Erniedrigung, übers Knie gelegt zu
werden, usw. Oft ist hier viel persönliche und körperliche Nähe im
Spiel, zum Beispiel bei Eltern/Kind-Rollenspiel.
Warum macht SM Spaß/Lust?
Wie bei anderen sexuellen Neigungen auch kann für die erregende Wirkung von
BDSM Spielen keine genaue Ursache angegeben werden. Für einige Menschen
wirkt es so, für andere eben nicht. Soviel zum Stand der Erkenntnisse.
Häufig wird als Grund angegeben, im Spiel jene Kontrolle abgeben zu können,
die man im Normalleben dauernd ausüben muß, oder die Macht zu haben, die man
sonst nicht hat. Allerdings gibt es auch genügend Gegenbeispiele, so daß ein
direkter Zusammenhang nicht erkennbar ist. Ohne eine Grundneigung jedoch,
deren Ursprung bislang ungeklärt ist, und durch die Dominanz, Unterwerfung,
Schmerzzufügung oder -erduldung sexuell erregend wirken, funktioniert
allerdings nichts.
Ist SM Gewalt?
Nicht in der Form, in der die Mehrheit der "Szene" es betreibt, zumindest
wenn man Gewalt als "nicht-einvernehmlichen" Zwang definiert. Im Gegenteil,
es wird sehr viel Wert darauf gelegt, daß alles in gegenseitigem
Einverständnis geschieht. Vorgespräche und Sicherheitsmaßnahmen sollen
sicherstellen, daß alle Beteiligten bekommen, was sie wollen.
Sind Sadisten auch im Alltag dominant, Masochisten immer gehorsam?
Nein. Auch der unterwürfigste Sklave kann im Beruf ein dominanter Manager
sein. Szene und Alltag werden getrennt, so daß man den Allermeisten ihre
Neigungen und Phantasien nicht ansieht.
WICHTIG: Es gibt neben den normalen SMlern auch sogenannte klinische
Sadisten und Masochisten, die ihre Handlungen nicht unter Kontrolle haben.
Leider wird diese (sehr kleine) Gruppe in den Medien ab und zu mit den
konsensuellen SMlern verwechselt.
Konsensprinzip
Oberste Regel, nicht nur bei SM-Spielen, ist das Einverständnis aller
Beteiligten. In alt.sex.bondage heißt es auf Englisch "safe, sane and
consentual", also "auf Sicherheit achten, nur bei klarem Verstand spielen
(also z.B. nicht berauscht/betrunken), und nur in gegenseitigen
Einvernehmen". Dazu reicht es nicht, nur zu sagen "OK, ich bin damit
einverstanden, daß du mich fesselst". Vielmehr sollten sich alle Partner
vorher darüber verständigen, wo ihre Vorlieben und Abneigungen liegen, und
was man sich von der Szene verspricht. Je mehr man voneinander weiß, umso
besser kann man miteinander umgehen. (Es gibt auch SMler, die ohne
Absprachen und Codewörter spielen, aber Anfängern ist das eher nicht zu
empfehlen.)
Safeword/Codewort/Ampelwörter
Was macht man, wenn etwas schief geht? Die Fesseln schneiden in die
Haut, man bekommt keine Luft mehr, oder der Partner mutet einem zuviel
zu. Für diesen Fall gibt es sogenannte "Safewörter" (auch "Codewörter"),
vorher vereinbarte Signale mit der Bedeutung "Sofort aufhören!". Meist
werden kurze Worte mit nicht mehr als zwei Silben genommen. "Mayday"
wird von den meisten verstanden. Je nach Szene werden manchmal auch
"Ampelwörter" mit den Bedeutungen "Ich kann mehr vertragen", "Langsamer"
und "Pause" verwendet, im einfachsten Fall tatsächlich "Grün", "Gelb"
und "Rot".
Warum nicht einfach "Nein", "Halt" oder "Aufhören"?
Damit man sich als Bottom soweit gehen lassen kann, eben auch solche Laute
von sich zu geben, ohne daß sie gleich befolgt werden.
Und wenn man zum Beispiel geknebelt ist?
Dann bekommt der Bottom beispielsweise einen Gegenstand in die Hand, den
er im Ernstfall fallen lässt, oder produziert rhythmische Laute, die kein
Knebel ganz verschlucken kann.
Bin ich ein schlechter Bottom/Sklave wenn ich abbreche?
Nein. Natürlich bringt es wenig, bei jedem Wehweh gleich "Mayday" zu
schreien, aber wenn Du keine Perspektive mehr im Spiel siehst, Dein
Top offesichtlich keinen Plan von Deinen Gefühlen hat oder Du physisch
und/oder psychischen Schaden befürchtest solltest Du sofort abbrechen.
Übrigens: Safewörter sind nicht nur für den Bottom, auch der Top kann
in die Lage kommen, sich in der Situation nicht mehr sicher zu fühlen.
Keine falsche Scham: abbrechen und klären.
Ist SM gefährlich?
Zunächst die physischen Auswirkungen: Einige Praktiken bergen Risiken,
ganz klar, von verstauchten Gelenken und blauen Flecken bis zur
Lebensgefahr. Ein nicht unerheblicher Anteil von SM Aktivitäten dreht
sich denn auch darum, Risiken zu vermeiden. Grundkenntnisse über den
menschlichen Körper und ein Erste-Hilfe Kurs sind immer nützlich, nicht
nur für SM. Im Zweifelsfall vorher informieren, Rat von anderen
einholen und vorsichtig ausprobieren. Ein Top/S sollte das, was er
seinem Partner zufügt vorher antesten.
Schwieriger wird es bei den psychischen Effekten. Bei manchen Menschen
kommen während SM-Szenen lang vergessene Gefühle oder Ängste hoch.
Damit ist nicht zu spassen und schon gar nicht zu spielen. Sobald der Top
merkt, daß sein Bottom "ausfreakt", Angstzustände bekommt oder
ähnliches, ist Fürsorge statt Peitsche angesagt.
Ist es nicht verboten, jemanden anzubinden, zu schlagen, etc.?
Um es ganz klar zu sagen: Ohne Einverständnis sind die meisten SM
Spiele Straftaten: fesseln, schlagen, demütigen. Mit Einverständnis
dagegen können beide davon ausgehen, daß der Partner sie nicht
anzeigt, ausser vielleicht, wenn abgesprochene Grenzen verletzt
werden. Absolute Sicherheit gibt es da jedoch nicht.
Wo ist die Grenze?
Brauche ich nicht immer mehr und stärkere Reize? Kann ich "abdriften"?
Diese Gefahr besteht bei SM genauso wie bei jedem anderen "Hobby".
Psychisch stabile Menschen, die auch noch andere Kontakte pflegen pendeln
sich meist irgendwann auf einem für sie angenehmen Level ein.
Wie finde ich heraus, ob SM was für mich ist?
Wenn Du nicht nur zu den angeblich 30% mit entsprechenden Phantasien
gehörst, sondern sogar zu den angeblich 5%, die diese auch ausleben
wollen, solltest Du folgendes beachten:
- Lesen, reden, lernen, antesten. Bestimmt gibt es auch in Deiner
Gegend einen Gesprächskreis. Das ist in der Regel weder eine
Orgiengruppe, noch eine Partnervermittlung sondern ein Forum für
gegenseitigen Rat und Hilfe. Adressen gibt's von SMÖff (s.u.). In
d.t.s. kannst Du natürlich auch fragen.
- Nicht jeder möchte "bekehrt" werden. Gerade kurz nach dem "coming
out" ist die Versuchung groß, es der ganzen Welt erzählen zu
wollen.
Brauchbare Literatur
Sensuous Magic, Pat Califia
Sehr schöne Einführung, die auch gut erklärt, worin die Faszination
von SM bestehen kann. Englische Version unter ISBN 1-56333-131-4 bei
Masquerade Books Verlag, New York, 1993 erschienen. Deutsche
Übersetzung angeblich geplant.
Das S/M Sicherheitshandbuch, Pat Califia (Hrsg.)
Zwölf Einzelbeiträge verschiedener Autorinnen mit technischen Tips
und netten Beispielszenen, ursprünglich hauptsächlich auf die
lesbische SM-Szene gezielt. Es werden die Konventionen und
Sicherheitsregeln von der Vorbereitung eines Szene, während des
Spiels und bei Notfällen verständlich und ohne Blatt vor dem Mund
geschildert.
Die deutsche Übersetzung ist teilweise lausig, so daß man erst
wörtlich ins Englische zurückübersetzen muß, um den Sinn zu
entschlüsseln.
Deutsche Ausgabe unter ISBN 3-88677-950-5, Ikoo Verlag, 1992
Dominanz und Demut, Gini Graham Scott
Geht hauptsächlich auf DS in Amerika ein, beleuchtet Einzelfälle und
Motivationen, schildert Beziehungen und Szenen. Man merkt, daß die
Autorin als Soziologin an die Sache herangeht. Sie beschreibt, ohne
Intensität oder Pathos, und vor allem ohne eigene Beteiligung.
Deutsche Ausgabe ISBN 3-426-77096-2, Knaur, 1994.
Lust an der Unterwerfung, Sina Aline Geissler
Eines der ersten Bücher zu diesem Thema auf dem deutschen Markt.
Sicher nicht das beste, aber eines, mit dem man als Neuling Mut
fassen und Aussenstehenden behutsam klar machen kann, wie man als M
fühlt. ISBN 3-8118-1141-X, Moewig, 1990
Die Geschichte der "O", Pauline Reage
Ein Klassiker, teilweise recht trocken und nicht unbedingt anregend.
In Deutschland ist nur eine Neuauflage mit zusätzlichem Interview mit
der Autorin erhältlich, da die Originalversion auf dem Index steht.
Die neue Ausgabe heißt "Die O hat mir erzählt - Hintergründe eines
Bestsellers", von Regine Deforges und Pauline Reage. Ullstein Buch
Nr. 22556, ISBN 3-548-22556-X.
Venus im Pelz, Leopold von Sacher-Masoch
Der Namensgeber des Masochismus beschreibt in diesem Werk seine
Phantasien, die er mit seiner Frau auch ausgelebt hat.
Insel-Taschenbuch 1980, ISBN 3-458-32169-1.
SM-Adressbuch
600 Adressen von Gruppen, Vereinigungen, Zeitschriften, Läden, usw.
Erscheint jährlich, herausgegeben von AG SMÖff.
Regelmäßige Paperware
Schlagzeilen
"SM aus der Szene für die Szene", mit Geschichten und Infos erscheint
ca. alle zwei Monate und kann in jedem besseren Sexshops gekauft
werden. Ansonsten Postfach 304199, D-20324 Hamburg. Email:
100736.763@compuserve.com.
SM-Depesche
Szeneinterne Informationen, Einkaufstips, Feten und andere Termine,
monatlich herausgegeben von AG SmÖff.
Twilight
Ursprünglich nur nur auf die Berliner Szene ausgerichtet, inzwischen
mit bundesweiter Ausrichtung. An einigen Bahnhöfen zu bekommen und in
guten Sexshops. Per Email zu erreichen unter 100575.2444@compuserve.com.
Kontaktadressen
AG SMÖff, Arbeitsgemeinschaft SM und Öffentlichkeit
Holstenstraße 5, 24534 Neumünster, Beratungstelefon und -fax Sonntags
1700-2100. Tel. 06192/36516. Fasst die Kontakte zu den lokalen
Gruppen zusammen und gibt das SM-Adressbuch und die SM-Depesche mit
Szene-Infos heraus.
Von SMÖff kann man die Adressen von SM-Gruppen in der eigenen
Umgebung erfahren.
AK Vernetzung
Bemüht sich um die Kommunikationskanäle zwischen den einzelnen
SM-Gruppen. Adresse in den Schlagzeilen.
SMart-Rhein-Ruhr e.V.
Erste als gemeinnütziger Verein eingetragene SM-Gruppe. Zu erreichen
auch über Email unter smart@dreamlnd.ruhr.de und postalisch
unter Postfach 103313, 45033 Essen, Tel. 0234/435588
Netzquellen
alt.sex.bondage FAQ
Um den 15. jeden Monats von Rob Jellinghaus gepostet in den Newsgroups
alt.sex.bondage und alt.answers. Die neueste Version ist jedoch am besten
über WWW unter http://www.unreal.com/adult/asb/faq.htm
zu erhalten.
Die deutsche Version wird regelmäßig in d.t.s gepostet.
Von: Weregoose
Was verbirgt sich hinter Zoophilie?
Zoophilie ist die sexuelle Liebe zu Tieren. Sodomie ist ein sexueller Akt
mit einem Tier.
[Früher wurde auch Analverkehr als Sodomie bezeichnet; dieser
Sprachgebrauch hat sich offensichtlich verändert. kmb]
Warum machen manche Leute Zoophilie?
'Machen' kann man nur Sodomie, wie der Sexualakt mit einem Tier im
Deutschen genannt wird. Darauf gibt es keine einfache Antwort, in der
heutigen Zeit jedoch wohl deshalb, weil sie zoophil veranlagt sind.
Als reine Ersatzhandlung (warm wet hole) dürfte Sodomie bedeutungslos
geworden sein, ebenso als religiöser Ritus oder aus Aberglauben.
Ist Sodomie schädlich?
Man kann von einem Tier getötet werden, sich Krankheiten zuziehen
etc., mit anderen Worten: nicht besonders. Wenn Sodomie für das Tier
schädlich sein sollte, ist dies strafbare Tierquälerei, die von
Zoophilen rundweg abgelehnt wird. Meist sind es jedoch genau diese
'Vergewaltiger', die das alleinige Interesse der Presse geniessen und
deren Handlungen auf alle Zoophilen zurückfallen. Eine dritte
mögliche Form von Schaden sind Angriffe der moralisch Überlegenen,
u.a. wurden dabei schon Pferde der Zoophilen [von Dritten]
zusammengeschlagen und in Brand gesteckt, wobei der Zoophile zusehen
mußte.
Besonderheiten?
Sodomiepornos fallen unter den StGB-Paragraphen 184 Absatz 3, nach
Informationen aus "Zoophilie" werden u.a. auch Kontaktanzeigen von
Zoophilen mit Verweis auf diesen Paragraphen abgelehnt, außerdem
wurde aufgrund von Diskussionsbeiträgen im Netz auch schon ein
Verfahren nach diesem Paragraphen eröffnet (wg. Geringfügigkeit
eingestellt)!
[Fakt ist aber: sexuelle Kontakte mit Tieren sind in Deutschland, im
Gegensatz bspw. zu Österreich, nicht verboten. kmb]
Wie kann ich Sodomie ausprobieren?
Was versteht man unter ausprobieren? Tiere sind kein Spielzeug, das
man nach Gebrauch wegschmeissen kann, wenn einem das Spiel nicht
gefällt, ich kann nur abraten, sich zum "ausprobieren" ein Tier
anzuschaffen. Wer sonst eine Möglichkeit hat oder schon ein Tier
besitzt, das in Frage kommt findet FAQs z.B. zu Hunden oder Pferden
in alt.sex.bestiality.
Wer kennt sich aus mit Sodomie und Zoophilie, weitere Quellen?
Quellen in deutscher Sprache:
- "Zoophilie", Josef Massen, ISBN 3-930387-15-9
- "Geliebtes Tier", Midas Dekkers, ISBN 3-446-17721-3
Quellen in englischer Sprache:
- "The Horseman", Mark Matthews, ISBN 0-87975-902-X
- alt.sex.bestiality im Usenet [s. ANDERE (NETZ-) QUELLEN, FAQs]
Betroffenenorganisation:
IZM, Postfach 50 14 24, 50974 Köln
Verhütung
Vergleich der Methoden: Funktion, Wirksamkeit, Risiken, Kosten. An
Methoden fehlen mir (am besten persönliche) Statements zu
Diaphragma, Kondome, Natürliche Methoden, Pille, Spirale und
Sterilisation.
Femidom
Von: noses@oink.rhein.de (Noses)
"Dein Femidom - das unbekannte Wesen"
Durch Amsterdam schlendernd läßt es sich nicht vermeiden, die
Auslagen von Unmengen Sexshops anzusehen (dafür gibt es ja so schon
genug gute Gründe). Besonders interessant fanden wir dabei eine
Packung mit der Aufschrift "Femidom". Die Dinger waren zwar teuer,
aber nicht unerschwinglich, und so mußten wir eben eine Packung
kaufen (natürlich haben wir uns NACH dem Test noch einen größeren
Vorrat mitgenommen). Und da wir nicht wußten, was wir uns da
eingehandelt hatten, mußten wir natürlich auch sehen, was denn
Femidome nun überhaupt sind. Wir hatten nachts noch nichts Konkretes
vor und das Hotelzimmer war eiskalt, also haben wir sie gleich
ausprobiert (das zeigt dann auch, daß diese Dinger kältebeständig
sind).
Aussehen: wie ein unten offener Kegelstumpf, in dem sich ein
elastischer und frei verschiebbarer Ring befindet (größenmäßig
erinnert das Teil an ein Pferdekondom, es ist nur viel zu kurz -ja,
Bestiality-Pornos gab es in den Shops auch). Am unteren Rand befindet
sich ein weiterer, fest mit der Tüte verbundener Ring.
Obwohl die Gebrauchsanweisung leider auf holländisch war und
fürchterlich kompliziert klang, waren die Bilder für uns Ungebildete
ziemlich eindeutig. Comics lesen bildet eben doch. Eigentlich ist die
Anwendung denkbar einfach: Die Benutzerin greift sich das Femidom von
außen, drückt den freien Ring zusammen und schiebt ihn mitsamt Tüte
in ihre Scheide, bis der Ring dann hinter dem Schambein wieder
losgelassen werden kann und sich dort einklinkt. Soweit die Theorie.
In der Praxis ist das ganze aber nur für Schimpansen- weibchen ohne
weiteres Training durchführbar. Menschen brauchen hierbei Hilfe (aber
die ist ja sowieso verfügbar, sonst würde man ja kein Femidom
brauchen). Deshalb lehnte sich die Testerin ganz gemütlich auf dem
Bett zurück und ließ den Tester werkeln. (Anm. d. Testers: Ich
wollte schon immer wissen, was Gynäkologen an ihrem Job so toll
finden...). An sich ist das Einsetzen kein Problem - man schiebt den
Ring soweit hinein bis man von der Testerin ein leises "AAAAHHHHH,
GUUUUT!" vernimmt und nicht mehr weiter kann. Jetzt einfach loslassen
und das Femidom ist installiert. (Sollte man nun einen Fehler gemacht
haben und den inneren Ring nicht hinter dem Schambein eingehakt
haben, weil man ihn unterwegs verdreht hat, kann das ggf. zur
Nichterfüllung der geplanten Funktion führen - aber der jetzt frei
bewegliche Ring hat dafür *sehr* interessante Neben- wirkungen und
kann bei der Testerin ein wahrnehmbares "AHHHHHHH, BESSER"
hervorrufen. Allerdings erhöht das die Belastung für den Tester - den
drückt nämlich jetzt der Schuh.)
Nach der Herstellung der Betriebsbereitschaft kann man nun den
restlichen Tests gelassen ins Auge sehen, zumal die Testerin bereits
"vorgeglüht" ist.
Der Hinweg ist auch in tiefster Nacht einfach zu finden: Einfach dem
äußeren Ring folgen, da kann nichts schiefgehen. Auch für die nötige
Schmierung ist schon in der Packung gesorgt - schliesslich soll das
Femi- dom ja nicht schon beim Einführen quietschen.
Testerin: Die Effekte des inneren Ringes wurden ja schon angedeutet,
sie hielten während des weiteren Testverlaufs an und machen einen
wesentlichen Unterschied zum Kondom aus. Wenn der Tester Piercings
hat, kann die Testerin sie wesentlich besser fühlen als mit Kondom.
Der raushängende Teil der Tüte sieht zwar ulkig aus, stört aber
nicht. (Tester: Frauen mit durchsichtigen Schamlippen sind eine ganz
neue Erfahrung... 8-) ) Prädikat: Empfehlenswert
Tester: WOW. Während traditionelle Kondome (selbst so tolle wie Billy
Boys) die (zumindest für Männer) üblichen Nachteile haben, war davon
beim Femidom nichts zu spüren. Kein einengendes Gefühl, als würde das
beste Stück stranguliert, kein Verlust an Reibung mit der Umgebung.
Auch die Behauptung, daß die Femidome aus nicht-Latex sind und
deshalb im Betrieb rascheln, stimmt nicht. Wo andere behaupten, sie
seien gefühls- echt, ist das hier wirklich der Fall.
Auch das
Gefühl, daß allzu heftige Bewegungen das Femidom zum Reissen/
Platzen bringen würde (was mir mit Kondomen dank der Hardware schon
gelungen ist), stellte sich nicht ein.
Einer der wichtigsten Vorteile: Das Femidom kann jederzeit eingesetzt
werden. Während der Mann sich beim Kondom schon in einem
hinreichenden Zustand der Erregung befinden muß (wer hatte das
Problem noch nicht: Mann hat eine Erektion, versucht die Packung
aufzukriegen, kämpft mit ihr fünf Minuten und muß dann nach der Lupe
suchen, um noch was zum vertüten zu finden?) kann das Femidom
jederzeit in Stellung gebracht werden; stellt man sich dabei halbwegs
geschickt an, entfährt der Frau dabei auch noch das eingangs erwähnte
"AAAAAHHH, GUUUUUT"...
Außerdem fehlt dem Femidom der Gummigeruch - man fühlt sich nicht
mehr nach Sex im Taucheranzug. Und der Geschmack hinterher ist
relativ neutral, da das Gleitmittel den gleichen Eindruck wie Wasser
macht. Auf der Packung stand ein Hinweis, daß das Femidom nur für
einmaligen Gebrauch bestimmt sei und nach dem Füllen ersetzt werden
sollte. Ich sehe dafür momentan noch keinen Grund - theoretisch
sollten Körper- flüssigkeiten seine Haltbarkeit nicht einschränken.
Und bei seinem stolzen Preis von ca. DM 3,60 könnte das zu einem
ökonomischen Faktor werden.
Ach ja - zumindest das in Holland verkaufte Modell war keinesfalls
mit einem mir bekannten Spermizid beschichtet (da es Frauen gibt, die
darauf allergisch reagieren, sollte man so etwas auch vorher heraus-
finden), dafür aber reichlich mit einem Marsi-kompatiblen Gleitmittel
versehen. Mir bekannt heißt dabei, daß ich keins schmecken konnte
(und Dinge wie obnoxious-9 sind SEHR leicht zu schmecken... *spuck*).
(Moment mal - würdet Ihr denn etwas in eine Frau stecken, das Ihr
nicht einmal in den Mund nehmen würdet???)
Marsi & Noses
(unterwegs im Interesse der Wissenschaft)
PS: Wir haben noch keine Härtetests unternommen - das wird dann beim
nächsten Ausflug nach Amsterdam nachgeholt. Dann können wir ggf. auch
etwas zur mehrfachen Anwendung sagen...
X-Copyright: (c) 1993, 1995 by author. All rights reserved.
Was ist in der BRD verboten?
- Sodomiepornos
- Kinderpornos
- "harte" Pornographie
Ab wann darf man was?
Rechtskundige vor, bitte.
Was ist Pornographie
Pornographie hat in der Bundesrepublik rechtlich drei Abstufungen:
- normale Pornos [a la Videothek]
- "harte" Pornos ["Gewalttätigkeiten", Sodomie, nichtrealer Sex mit Kindern]
- Kinderpornos [Wiedergabe eines realen Kindesmißbrauchs]
Der bundesdeutsche Gesetzestext lautet derzeit wie folgt:
*schnipp*
Par. 184(*) Verbreitung pornographischer Schriften.
(1) Wer pornographische Schriften (Par. 11 Abs. 3)
1. einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überläßt oder zu-
gänglich macht,
2. an einem Ort, der Personen unter achtzehn Jahren zugänglich ist
oder von ihnen eingesehen werden kann, ausstellt, anschlägt,
vorführt oder sonst zugänglich macht,
3. im Einzelhandel ausserhalb von Geschäftsräumen, in Kiosken oder
anderen Verkaufsstellen, die der Kunde nicht zu betreten pflegt,
im Versandhandel oder in gewerblichen Leihbüchereien oder Lese-
zirkeln einem anderen anbietet oder überläßt,
3a. im Wege gewerblicher Vermietung oder vergleichbarer gewerblicher
Gewährung des Gebrauchs ausgenommen in Ladengeschäften, die Perso-
nen unter achtzehn nicht zugänglich sind und von ihnen nicht ein-
gesehen werden können, einem anderen anbietet oder überläßt,
4. im Wege des Versandhandels in den räumlichen Geltungsbereich die-
ses Gesetzes einzuführen unternimmt,
5. öffentlich an einem Ort, der Personen unter achtzehn Jahren zu-
gänglich ist oder von ihnen eingesehen werden kann, oder durch
Verbreiten von Schriften ausserhalb des Geschäftsverkehrs mit dem
einschlägigen Handel anbietet, ankündigt oder anpreist,
6. an einen anderen gelangen läßt, ohne von diesem hierzu aufgefor-
dert worden zu sein,
7. in einer öffentlichen Filmvorführung gegen ein Entgelt zeigt, das
ganz oder überwiegend für diese Vorstellung verlangt wird,
8. herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält oder in den räumlichen
Geltungsbereich dieses Gesetzes einzuführen unternimmt, um sie oder
aus ihnen gewonnene Teile im Sinne der Nummern 1 bis 7 zu verwenden
oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen, oder
9. auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im
Ausland unter Verstoß gegen die dort geltenden Strafvorschriften
zu verbreiten oder öffentlich zugänglich zu machen oder eine solche
Verwendung zu ermöglichen,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe be-
straft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer eine pornographische Darbietung durch
Rundfunk verbreitet.
(3) Wer pornographische Schriften (Par. 11 Abs. 3), die Gewalttätig-
keiten, den sexuellen Mißbrauch von Kindern oder sexuelle Handlun-
gen von Menschen mit Tieren zum Gegenstand haben,
1. verbreitet
2. öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich
macht oder
3. herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt,
anpreist, in den räumlichen Geltungsbereich dieses Gesetzes ein-
zuführen oder daraus auszuführen unternimmt, um sie oder aus ih-
nen gewonnene Stücke im Sinne der Nummern 1 oder 2 zu verwenden
oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen,
wird, wenn die pornographischen Schriften den sexuellen Mißbrauch
von Kindern zum Gegenstand haben, mit Freiheitsstrafe von drei Mo-
naten bis zu fünf Jahren, sonst mit Freiheitsstrafe bis zu einem
Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
(4) Haben die pornographischen Schriften (Par. 11 Abs. 3) in den Fällen
des Absatzes 3 den sexuellen Mißbrauch von Kindern zum Gegenstand und
geben sie ein tatsächliches Geschehen wieder, so ist die Strafe Frei-
heitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, wenn der Täter ge-
werbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fort-
gesetzten Begehung solcher taten verbunden hat.
(5) Wer es unternimmt, sich oder einem Dritten den Besitz von porno-
graphischen Schriften (Par. 11 Abs. 3) zu verschaffen, die den sexuellen
Mißbrauch von Kindern zum Gegenstand haben, wird, wenn die Schriften
ein tatsächliches Geschehen wiedergeben, mit Freiheitsstrafe bis zu
einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. Ebenso wird bestraft, wer die
in Satz 1 bezeichneten Schriften besitzt.
(6) Absatz 1 Nr. 1 ist nicht anzuwenden, wenn der zur Sorge für die
Person Berechtigte handelt. Absatz 1 Nr. 3a gilt nicht, wenn die
Handlung im Geschäftsverkehr mit gewerblichen Entleihern erfolgt. Ab-
satz 5 gilt nicht für Handlungen, die ausschließlich der Erfüllung
rechtmäßiger dienstlicher oder beruflicher Pflichten dient.
(7) In den Fällen des Absatzes 4 ist Par. 73d anzuwenden. Gegenstände,
auf die sich eine Straftat nach Absatz 5 bezieht, werden eingezogen.
Par. 74a ist anzuwenden.
(*) Vgl. auch Par.Par. 3 bis 6 und 21 Gesetz über die Verbreitung jugend-
gefährdender Schriften i.d.F. vom 12.7.1985 (BGBl. I S. 1502)
*schnapp*
Was bedeutet indiziert, was hat das für Konsequenzen?
Dorsch: Indiziert bedeutet nur, das diese Medien weder für
Kinder noch Jugendliche zugänglich sein, noch beworben werden dürfen.
Sie können allerdings an Erwachsene, auf ihren Wunsch hin, verkauft
werden. d.h. eine Buchhandlung darf z.B. kein indiziertes Buch in
ihrem Regal stehen haben, aber wenn ein Erwachsener danach fragt darf
es unter dem Ladentisch hervorgeholt werden.
[Die Indizierung wird von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende
Schriften durchgeführt, die meines Wissens eine Bundesbehörde ist.
KMB]
FAQs, Frequently Asked Questions, andere periodische Postings
Alle "offiziellen" FAQs werden regelmäßig in die jeweiligen Gruppen, sowie
in *.answer gepostet. Deutsche FAQs stehen in de.answers, internationale
in news.answers. Die FAQs der alt.* Gruppen stehen manchmal nur in
alt.answers.
Mistress Blanca und Peter von Green Way posten an jedem 15. eines Monats
die "POINTER TO SEX INFO ON THE NET" in die Gruppen alt.sex, alt.answers
und news.answers. Die archivierten Versionen liegen in den *.answers
Archiven unter alt-sex/pointers.
Die jeweils letzte Version kann zum Beispiel aus folgenden Archiven
bezogen werden:
- Über anonymous FTP:
- Im WWW:
- Per Mail-Server:
- archive-server@germany.eu.net
- ftp-mailer@informatik.tu-muenchen.de
Newsgroups
Deutschsprachige Newsgroups:
- de.talk.sex
- de.talk.romance
Internationale Newsgroups:
- alt.sex
- alt.sex.wizards
- alt.sex.fetish.*
- alt.sex.bondage
- alt.sex.bestiality
WWW-Pages
Die offizielle alt.sex-FAQ liegt bei Elf Sternberg
(URL:http://www.halcyon.com/elf/elf_sternberg.html)
Bitte weitere Begriffe... am besten mit Erklärungen
- Anilingus
-
Orale Stimulation des Anus, auf deutsch: dem Partner das
Arschloch lecken
- BDSM
-
Sammelbegriff für:
- Bondage & Discipline (Fesseln und Züchtigung),
- Dominance & Submission (Dominanz und Unterwerfung) und
- Sadism & Masochism.
s. SPEZIALITAETEN, Sadomasochismus
- Bondage
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Fesselspiele, manchmal auch der Oberbegriff für sadomasochistische
Aktivitäten
- Bondage & Discipline (BD)
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Fesselungen und einschnürende Kleidung sowie nachfolgende "Übungen".
- Brustfolter
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Schmerzhafte Spiele mit der (zumeist weiblichen) Brust, i.a.
im Rahmen von sadomasochistischen Praktiken.
- CBT, Cock and Ball Torture
-
Schmerzhafte Spiele mit den männlichen Geschlechtsorganen,
i.a. bei sadomasochistischen Praktiken
- Cunnilingus
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Orale Stimmulation der weiblichen Geschlechtsorgane
- Dental Dam
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Ein dünnes Latexstück, das beim Oralsex, hauptsächlich beim
->Cunnilingus, als Schutz vor Infektionen dienen soll.
- Diaphragma
-
auch "Pessar", eine Art Latexhaube, die zur Verhütung vor den
Muttermund gesetzt wird (aufgespannt durch einen Gummiring).
s. Verhütung
- Dominance & Submission (DS)
-
Auf deutsch Dominanz und Unterwerfung, also Rollenverteilung mit Top
der Befehle erteilt und Bottom der gehorcht. Häufig mit Strafszenen,
weil der Bottom natürlich nur selten den Topansprüchen genügt.
- Englisch
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Erziehungsspiele. Ein bißchen Dominance & Submission (s. BDSM) und
Züchtigungen.
- Fellatio
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Orale Stimmulation der männlichen Geschlechtsorgane
- Femidom
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Eine "Latextüte", die statt auf dem Penis des Mannes in der Frau
"installiert" wird. Siehe die Beschreibung unter Verhütung/Femidom.
- Fisting
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auch "Faustfick". Statt den Partner nur mit einem oder zwei Fingern
zu stimulieren wird beim Fisten die ganze Hand genommen. Das geht
nicht? Doch, das geht. Sowohl vaginal wie auch anal. Allerdings
gehört auf beiden Seiten Übung, Vorsicht und jede Menge nicht zu
flüssiges Schmiermittel dazu. Mit Gummihandschuhen (100er Pack
OP-Handschuhe) geht es einfacher und sauberer.
- Flag, Flaggelation
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Bedeutet Auspeitschung, also Spiele mit Schwerpunkt auf Schlägen
nicht als einzelne Bestrafung sondern z.B. aus Lust am Schmerz.
- Französisch
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=Oralverkehr
- Griechisch
-
=Analverkehr
- Japan Bondage
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Besonders ästhetische und kunstvolle Verschnürung, weniger mit
sexuellem oder Bondage-Hintergrund, sondern als Kunstform.
- Kaviar
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Kot
- Koprophilie
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Sexueller Lustgewinn durch Spiele mit Kot.
- Masochismus
-
Veraltete Einteilungsform, inzwischen aufgegeben. Siehe Sadomasochismus
- Natursekt (NS)
-
Urin
- Nonoxynol-9
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Eine Beimengung in manchen Gleitmitteln. Wirkt spermizid und tötet
auch HIV und andere Viren ab. Non-9 ist natürlich nicht zur Verhütung
oder alleinige Maßnahme gegen Infektionen geeignet. Allergische
Reaktionen sind häufig.
Siehe unter Nonoxynol-9 im Abschnitt Gleitmittel.
- Penetration
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Wörtlich: "eindringen", "durchdringen". Im allgemeinen also das
Einführen des Penis in eine Öffnung. Man spricht von vaginaler, oraler
und analer Penetration.
- Pessar
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s. Diaphragma und SICHERHEIT / Verhütung / Diaphragma.
- Russisch
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Erregung des Penis in der Achselhöhle des Partners.
- Sadismus
-
Veraltete Einteilungsform, inzwischen aufgegeben. Siehe Sadomasochismus
- Sadomasochismus
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Sexuelle Praktiken, die zur Luststeigerung Machtspiele (Dominanz und
Unterwerfung) und teilweise schmerzhafte Reize (Schläge, etc.)
verwenden.
Neue und bisher zutreffendste Bezeichnung fuer diese Form
der sexuellen Orientierung. Drueckt aus, daß es bei den wenigsten
Leuten eine völlige Fixierung auf die passive oder aktive Seite
gibt, sondern die Rollen durchaus gewechselt werden, und verwirft die
ueberholte Definition auf der Basis von Scherzzufuegung/erduldung.
s. SPEZIALITAETEN/Sadomasochismus
- Safeword
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Ein vereinbartes Signal, eine SM-Szene abzubrechen, wenn einer der
Beteiligten Probleme mit dem Geschehen hat.
- Sodomie
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Sexueller Verkehr mit einem Tier, s.a. Zoophilie. Früher wurde auch
Analverkehr als Sodomie bezeichnet.
Die Alt.Sex-FAQ beschreibt die Bedeutung im *englischen* so:
sodomy - often simply refers to anal sex; however, the
actual dictionary definition includes anything
considered "unnatural or deviate sexual
intercourse" which may include everything from
oral sex to sex between partners of the same
gender
- Spanisch
-
"Tittenfick"
- Spanking
-
Bedeutet eigentlich nur Schläge mit der flachen Hand auf den
(nackten) Po, häufig aber auch körperliche Züchtigung im erotischen
Kontext allgemein, also auch die Erniedrigung, übers Knie gelegt zu
werden, usw.
- Tit Torture
-
s. Brustfolter
- Voyeurismus
-
Sexuelle Erregung gewinnen, indem man anderen beim Sex zusieht.